Was muss beim Hausbau beachtet werden?

Fast jeder Deutsche wünscht sich, einmal in seinem eigenen Haus zu wohnen, das er beziehungsweise sie mit den eigenen Händen erbaut hat. Bis dieser Traum jedoch in Erfüllung gehen kann, müssen einige Hürden genommen werden. Man muss sich mit Themen wie der Finanzierung auseinandersetzen, einen Kostenplan erstellen und so weiter und so sofort. Ganz zu schweigen von den Sorgen, die auf einen zukommen, wenn die eigentliche Bauphase erst einmal beginnt.

1. Schritt: Der Finanzierungsplan

Zu diesem Zeitpunkt ist es wichtig, dass man sich bereits darüber im Klaren ist, was für eine Art Haus man sich wünscht. Von dieser Entscheidung ist schließlich abhängig, wie viel man investieren muss, um dieses Traumhaus auch tatsächlich Realität werden zu lassen. In die Kalkulation sollten selbstredend die Baukosten miteinbezogen werden. Dazu gehören sowohl die Summen, die man für die Materialien wie auch für die Handwerker ausgeben muss und besonders wichtig sind selbstredend auch die Kosten für das Grundstück. Außerdem werden auch für Wasser und Strom auf der Baustelle Kosten anfallen. Zusätzlich müssen Beträge berücksichtigt werden, die man staatlichen Grundstückprüfern zu zahlen hat. Diesen Summen wird man nicht ausweichen können. Auch die Arbeit eines Architekten ist keinesfalls umsonst. Man sollte im Übrigen immer noch mit zusätzlichen Kosten rechnen und die Gesamtsummen nicht allzu niedrig ansetzen. So eine Bauphase kann schließlich unberechenbar sein.

2. Schritt: Die Beantragung des Kredites

In der Regel entscheiden sich die meisten Bauherren und Baufrauen für einen Kredit, um die Kosten des Hausbaus abdecken zu können. In einem solchen Fall hat man verschiedene Möglichkeiten. Entweder wendet man sich direkt an seine Hausbank oder aber man lässt sich auch noch von anderen Banken und Sparkassen Angebote zusammenstellen. Da diese vollkommen unverbindlich sind, kann man sich auf diese Weise nach gründlichen Überlegungen für das beste Angebot entscheiden.

3. Schritt: Einen Architekten engagieren

Wer nicht rein zufällig selbst Architekt ist, wird für gewöhnlich nicht darum herumkommen, für den Bau seines Traumhauses einen kompetenten Architekten zu engagieren. Ein Haus baut sich nicht von selbst und die Stabilität des Gebäudes ist beispielsweise von so wichtigen Dingen wie der Statik abhängig. Ein Architekt ist mit diesem Wissen bestens vertraut und wird das Haus nicht nur nach ihren Vorstellungen, sondern auch nach den gesetzlichen Bestimmungen konstruieren lassen können. Auf der Suche nach einem geeigneten Fachmann sollte man sich unbedingt immer nach den jeweiligen Referenzen und Erfahrungswerten erkundigen. Außerdem ist es ganz egal, ob der Architekt Hannover oder Berlin als seine Heimatstadt bezeichnet. Er muss mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut sein und sich auf unterschiedliche Ausgangssituationen einstellen können.

4. Schritt: Während der Bauphase Ruhe bewahren

Ganz wichtig ist, dass man während der langwierigen und anstrengenden Bauphase nicht die Nerven verliert. Man sollte versuchen trotz allem den Überblick zu behalten und seine Position als Bauherr und Geldgeber – folglich als Chef – beizubehalten. Von Zeit zu Zeit wird es nötig sein zu überprüfen, ob auch alle Arbeiten termingerecht fertiggestellt werden. Kleine Verzögerungen gibt es immer, nichts kann zu 100 Prozent genau vorhergesagt werden. Wartezeiten, die unangemessen erscheinen, sollten jedoch konstant hinterfragt werden. Wer sich hier durchsetzt und seine Meinung vertritt, wird auch die Arbeit von Handwerkern und Co. nicht aus den Augen verlieren. Am Ende bleibt dann gar nicht mehr viel Anderes übrig, als sich endlich in die neuen vier Wände zurückzuziehen und das Leben in seinem Traumhaus zu genießen.