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Was ist Muskelschwund?

Frage vom 19.05.2013, 3:27 PM Uhr - gestellt und beantwortet von Olli - Für die Kategorie: Medizin und Gesundheit, Sport - Kommentare deaktiviert für Was ist Muskelschwund?

Dass unser Körper bei mangelnder Bewegung Muskeln abbaut beziehungsweise diese geschwächt werden, ist ganz normal. Der natürliche Abbau der Muskeln beginnt bereits ab dem 30. Lebensjahr. Mit gezieltem Krafttraining kann man dieser Entwicklung jedoch entgegenwirken. Völlig anders verhalten sich die Dinge allerdings im Fall von krankheitsbedingtem Muskelschwund. Hier muss unbedingt medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.

200380487-001Wie kann man seine Muskeln trainieren?

Wer bereits einen Großteil seines Lebens damit verbracht hat, Sport zu treiben, der wird dies in der Regel auch im Alter nicht ändern. Dennoch, eine gewisse Gemütlichkeit stellt sich mit dem voranschreitenden Alter bei fast jedem ein. Solange die gemütlichen Abende auf der Couch allerdings nicht zur Gewohnheit werden und man Gänge zum Supermarkt oder auch zur Post noch zu Fuß und nicht nur mit dem Auto erledigen kann, ist die körperliche Fitness nicht sofort in Gefahr. Man sollte sich jedoch vergegenwärtigen, dass die körperliche Fitness bereits ab dem 30. Lebensjahr beginnt, abzunehmen. Mit jedem weiteren Jahrzehnt, das dazu kommt, baut sich die Muskulatur um weitere fünf Prozent ab. Diesem Prozess sollte man nicht tatenlos gegenüberstehen. Ein- bis zweimal die Woche sollte man sich darum im Normalfall dazu aufraffen, seinem Körper etwas Gutes zu tun und sich sportlich zu betätigen – am besten macht man das an der frischen Luft.

Typische Symptome von Muskelschwund

Der krankheitsbedingte Muskelschwund ist häufig nicht auf Anhieb von dem natürlichen, altersbedingten Muskelabbau zu unterscheiden. Sobald sich Symptome einstellen, die einem verdächtig vorkommen, sollte man darum umgehend einen Arzt aufsuchen. Eine Übersicht typischer Anzeichen für Muskelschwund haben wir hier zusammengestellt:

  • Bewegungsstörungen: Zunächst einmal sind ähnlich wie beim Muskelabbau Einschränkungen im Hinblick auf die Beweglichkeit festzustellen. Im Zweifelsfall lohnt es sich aber schon jetzt einen Spezialisten aufzusuchen.
  • Schwächeanfälle: Wird die Muskulatur immer weiter abgebaut, sind Schwächeanfälle keine Seltenheit. Ein Arztbesuch ist unumgänglich.
  • Koordinationsschwierigkeiten: Lassen sich einzelne Bewegungsabläufe nicht mehr adäquat steuern (stolpert man beispielsweise ungewöhnlich oft), kann dies ein Anzeichen für Muskelschwund sein.
  • Müdigkeit: Häufig auftretende Müdigkeit ist nicht zwingend ein Symptom für Muskelschwund, kann jedoch unter Umständen auch auftreten.

Wie kann Muskelschwund behandelt werden?

In der Regel wird versucht, die jeweilige Krankheit mit Medikamenten im Zaum zu halten beziehungsweise sie so lange wie möglich zu unterdrücken. Einige Erfolge lassen sich jedoch ebenso mit Hilfe von Bewegungstherapien verzeichnen. Der Krankheitsverlauf wie beispielsweise die Versteifung der Gelenke kann so verlangsamt und bis zu einem bestimmten Grad hinausgezögert werden. Eine allgemeingültige und vollständige Heilungsmethode für Muskelschwund findet sich jedoch bis heute nicht. Da die einzelnen Krankheitstypen überwiegend auf verschiedene genetische Defekte zurückzuführen sind, gestaltet sich die Bekämpfung der Ursache in diesem Fall sehr kompliziert. In Zukunft könnte der Schlüssel für die erfolgreiche Behandlung von Krankheiten dieser Art in der Gentherapie zu finden sein.

 

Bild: © Barry Austin/Digital Vision/Thinkstock
Bildunterschrift: Bei Muskelabbau hilft Krafttraining