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Energy Drinks – Pure Chemie oder wahrer Energiekick?

Frage vom 26.08.2012, 9:00 AM Uhr - gestellt und beantwortet von Olli - Für die Kategorie: FAQs, Medizin und Gesundheit - Mit den Schlagwörtern: , , , - Kommentare deaktiviert für Energy Drinks – Pure Chemie oder wahrer Energiekick?

Energy Drinks sind uns schon lange bekannt und versprechen in der Werbung nach dem Genuss eine enorme Leistungssteigerung. Dabei soll der Drink sowohl den Körper als auch den Geist beleben und zu neuem Schwung verhelfen. Längst kursieren Gerüchte, dass jene beliebten Drinks den Körper enorm schädigen und dass sie lediglich aus „Chemie“ bestehen würden. Doch wie ungesund ist der Verzehr tatsächlich? Was enthalten die Energy Drinks?

Inhaltsstoffe mit Kick? – Energy Drinks

Energy Drinks kritisch hinterfragt

© Stockbyte / ThinkStock

Viele Jugendliche nutzen Energy Drinks, um hiermit hochprozentigen Alkohol zu mischen. Durch jene Variante gelangten die Drinks zu ihrem heutigen Erfolg. Andere wiederum nutzen die gelborange Substanz als Cola-Ersatz, um wach zu bleiben und die Müdigkeit zu vertreiben. Dabei ist es natürlich zunächst interessant, was in dem Kultgetränk eigentlich enthalten ist? Woraus besteht ein Energy Drink?

  • Wasser
  • Kohlensäure
  • B-Vitamine
  • Mineralstoffe
  • Aromastoffe
  • Farbstoffe

Bis hier hin erscheint die Liste nicht sehr schädigend und auch nicht sonderlich gefährlich. Allerdings fehlen natürlich die Zutaten für den belebenden Effekt:

  • Koffein
  • Taurin
  • Glucuronolacton
  • Zucker
Energy Drinks als Energielieferant

© iStockphoto / ThinkStock

Der Zucker wird in enormen Mengen zugefügt und ist somit ein wichtiger Leistungsträger des Energy Drinks. Nun stellt sich natürlich die Frage, ob Taurin, Koffein und Glucuronolacton für einen stärkeren Kick sorgen als Kaffee? Setzt man eine 250 ml Energy-Dose in Vergleich zu einer Tasse Filterkaffee à 150 ml kann man sagen: Nein. In Deutschland sind maximal 32 mg pro 100 ml Koffein erlaubt. In einer Dose findet man also 80 mg und in einer Tasse 50-100 mg. Grundsätzlich kann man sagen, dass gut gezuckerter Kaffee einen stärkeren Leistungseffekt mit sich bringt. Das enthaltene Taurin ist übrigens kein Wachmacher, sondern sorgt lediglich dafür, dass die Inhaltsstoffe schneller wirken, da es den Stoffwechsel anregt.

Energy Drinks: Halten sie, was sie versprechen?

Energy Drinks sollen den Geist beleben

© Photos.com / liquidlibrary / ThinkStock

In Zeiten von Leistungsdruck und Co möchte man besser sein als die anderen, schneller und cleverer. Den ganzen Tag produktiv sein, Nächte durchtanzen und Probleme auf der Arbeit lösen – das wünschen sich natürlich viele Durchschnittsbürger und greifen deshalb zur PET-Flasche oder eben zur handlichen Dose. Zwar enthält Kaffee mehr Koffein, dennoch kann man vor allem durch die Kombination der Inhaltsstoffe eines Energy Drinks eine Leistungssteigerung erkennen. Mental als auch sportlich darf man sich kurzzeitig an einem Kick erfreuen, der jedoch relativ gering erscheint, gegenüber dem, was die Werbung verspricht. So vertreibt der Drink Müdigkeit, macht einen allerdings nicht übermäßig aktiv, sodass einem schwere oder müßige Aufgaben leichter fallen.

Gesundheitsrisiko statt Aufputscheffekt

Von übermäßigem Konsum ist abzuraten, da hier die Gefahren des Drinks lauern. Kaffee wirkt beispielsweise sättigend, weswegen die meisten Menschen ihn nicht im Überfluss verzehren. Jugendliche wiederum trinken Energy Drinks, als sei es ganz normale Limonade – Tag ein, Tag aus. Genau dies ist nun ein Gesundheitsrisiko, gerade für Kinder und Heranwachsende! So existieren Fälle, in denen ein 18-Jähriger nach dem Konsum von zwei Litern Energy einen Krampfanfall erlitt. Der junge Körper ist an die extremen Mengen von Zucker, Taurin und Koffein nicht gewöhnt und reagiert alarmierend darauf. Energy Drinks gefährden vor allem das Herz. So ergaben Studien, dass Puls- und Blutdruckwerte sich bei dauerhaftem Verzehr kontinuierlich erhöhen. Eine Gewöhnung tritt übrigens nicht ein! Wer besonders empfindlich auf Koffein reagiert, hat mit Herzpochen zu kämpfen und dürfte über Kopfschmerzen klagen.