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Mücken – Wie werde ich sie effektiv los?

Frage vom 23.08.2012, 1:26 PM Uhr - gestellt und beantwortet von Olli - Für die Kategorie: FAQs, Leben und Wohnen, Mythen - Mit den Schlagwörtern: , , , , - Kommentare deaktiviert für Mücken – Wie werde ich sie effektiv los?

Mücken plagen uns nur zu gerne, besonders in den warmen Sommermonaten. Schon allein das nächtliche Summen der kleinen Plagegeister macht es uns schwer, Schlaf zu finden. Ganz zu schweigen davon, dass Mücken uns zusätzlich unangenehme Stiche verpassen. Kein Wunder also, dass eine Mücke im Schlafzimmer nicht sonderlich beliebt ist. Wie eine Mücke Sie orten kann, wieso jene Insekten Männer bevorzugen und warum weibliche Mücken uns besonders wütend werden lassen, erfahren Sie hier:

Wie finden Mücken ihren Wirt?

Mücken – wie schützt man sich effektiv?

© iStockphoto / ThinkStock

Mücken sind vor allem auf das Blut eines Menschen aus. Insbesondere die weiblichen Vertreter, da sie die Proteine des Blutes benötigen, um Eier produzieren zu können. Ansonsten ernähren sie sich von zuckerhaltigen Fruchtsäften. Das männliche Gegenstück saugt also generell gar kein Blut. Nun stellt sich natürlich die Frage, wie genau die Mücken ihre Nahrungsquelle ausfindig machen. Was zieht eine Mücke ausgerechnet in unser Schlafzimmer? Besonders anziehend wirken ausgeatmetes Kohlenstoffdioxid und Körperdüfte auf die Stechmücke. Sobald sie sich ihren Weg gebahnt hat und sich in unmittelbarer Nähe zum Wirt befindet, kann sie auch anhand der Körperwärme herausfinden, wo sie zustechen muss. Solch ein Stich ist in der Regel schmerzlos, da der Rüssel des Weibchens sehr fein ist. Allerdings erfolgt kurze Zeit nach dem Stich eine allergische Reaktion, welche sich auf die Einstichstelle begrenzt. Dort fängt es für den Menschen nun in der Regel an zu jucken, da die Stechmücke Proteine in die Stelle einspritzt, um eine Gerinnung des Blutes zu verhindern.

Mythos: Süßes Blut schmeckt Mücken gut?

Mythen um Mücken

© Lite Productions / ThinkStock

Das Gerücht, dass Mücken eine bestimmte süße Blutgruppe bevorzugen, hält sich noch heute. So wacht ein Ehepaar am Morgen auf, wobei die Frau allerlei Mückenstiche vorzuweisen hat und der Mann keinen Einzigen entdeckt. Der Mann erklärt seiner Frau, dass ihr Blut einfach süßer ist und besser schmeckt als seines. Doch entspricht jener Mythos nun der Wahrheit? Nein, denn Blut schmeckt für eine Mücke immer gleich. Zudem existiert kein süßes Blut! Stattdessen lernten wir bereits, dass Mücken besonders von Gerüchen beeinflusst werden. Studien ergaben beispielsweise, dass Menschen mit hohen Cholesterinwerten besonders gerne angeflogen werden. Allerdings ist es den Forschern noch nicht gelungen herauszufinden, wieso. Neben Atemluft werden sie weiterhin von Kosmetika, Zwischenprodukten bei der Zersetzung von Schweiß und dem Östrogenspiegel von Frauen zwischen dem 13. und 18. Zyklustag angezogen. Übrigens bevorzugen Mücken Männer vom Geruch her, entscheiden sich jedoch trotzdem häufig für die Frau, da jene leichter zu stechen ist. Sie besitzt eine dünnere und nicht ganz so haarige Haut.

Unsinnige Mückenvertreiber: Vom Ultraschallgerät bis zur Lichttherapie

Anti-Mücken-Mittel

© Hemera / ThinkStock

Nachdem wir nun genau wissen, worauf eine Mücke reagiert, könnte man sich doch eigentlich leicht schützen. Eine Dusche mit geruchsneutralem Shampoo vor dem Zubettgehen dürfte doch eigentlich reichen oder? Nein, ganz so leicht ist es leider nicht, da die Mücke sehr sensibel ist und selbst den Hauch eines Geruchs wahrnehmen kann. Also müssen doch andere Hilfsmittel her. Es finden sich im Netz allerlei Haushaltstipps, die verschiedenste Duftstoffe anpreisen. Mücken sind tatsächlich nicht sonderlich von ätherischen Ölen angetan. Zitrusdüfte, Teebaumöl, Kokosöl und Lavendelöl meiden sie lieber. Allerdings verfliegt die Wirkung der Öle sehr schnell! Übrigens findet man allerlei UV-Lampen oder Ultraschallgeräte in Fachgeschäften, welche die Mücke von einer Mahlzeit abhalten sollen. Jene sind allerdings nicht sonderlich hilfreich. Auch wer denkt bereits geschützt zu sein, indem man das Licht ausschaltet, der irrt. Denn Mücken werden wie wir bereits erfahren haben, nicht von Licht, sondern von Körperwärme angezogen.

Was hält mir Mücken vom Leib?

Diesen Aspekt macht sich ein Insektenvernichter mit Wärmelampe zu eigen. Im Inneren des Geräts leuchtet eine Lampe, welche dem Plagegeist Körperwärme vorgaukelt. Nähert sich das Insekt nun den Drähten, erfährt es einen Stromschlag, welcher das Getier augenblicklich verkohlt. Um jene Gerätschaft zu nutzen, muss jedoch das Fenster geschlossen bleiben. Ansonsten lockt man weitere Mücken mit der Lampe an. Die einfachste Methode sich vor Mücken zu schützen, ist eine Creme, welche den Wirkstoff Autan beinhaltet. Dadurch werden wir für 4-8 Stunden geruchsfrei und bleiben für die Mücke unsichtbar. Zudem kann ein Fliegengitter vor dem Fenster dafür sorgen, dass die Mücken draußen bleiben und man die Fenster dennoch komplett öffnen kann.