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Vorhautbeschneidung – wie funktioniert das?

Frage vom 05.04.2012, 11:08 AM Uhr - gestellt und beantwortet von Olli - Für die Kategorie: FAQs, Medizin und Gesundheit - Mit den Schlagwörtern: , , , - Kommentare deaktiviert für Vorhautbeschneidung – wie funktioniert das?

Die Gründe, warum Männer sich einer Vorhautbeschneidung unterziehen, sind ganz unterschiedlicher Natur. Für einige ist es Teil ihrer Kultur beziehungsweise ihrer Religion, andere hingegen entscheiden sich aufgrund ästhetischer Motive für diesen speziellen Eingriff. In wieder anderen Fällen ist es aus medizinischen Gründen notwendig, die Vorhaut zu entfernen. Doch völlig unabhängig von den jeweiligen Beweggründen sollte man sich im Vorfeld eines solchen Eingriffs immer darüber informieren, wie er überhaupt funktioniert. Außerdem sollte man sich mit den jeweiligen Risiken sowie mit den Vorteilen vertraut machen.

Die Vorhautbeschneidung – So funktioniert der Eingriff

Für die meisten Urologen ist die Vorhautbeschneidung ein absoluter Standardeingriff, der ungefähr eine halbe Stunde dauert und auch nur mit einer örtlichen Betäubung durchgeführt werden kann. Es werden zwei Arten der Beschneidung unterschieden. Erfolgt der Eingriff bei einem kleinen Jungen, wird die Vorhaut für gewöhnlich nur in die Länge gezogen und oberhalb der Eichel abgetrennt. Mittels dieses Vorgangs wird nur die obere Vorhaut entfernt. Erwachsene Männer entscheiden sich hingegen häufig für die sogenannte plastische Vorhautbeschneidung. In diesem Fall wird die Haut nicht vor-, sondern nach hinten gezogen und dann an der nun sichtbaren Kante entlang aufgeschnitten. Daran anschließend wird nun ein zweiter Schnitt unterhalb der Eichelfurche durchgeführt. Auf diese Weise entsteht ein Hautteil, der abgetragen werden kann. Die freiliegenden Kanten werden miteinander vernäht.

Vorhautbeschneidung – vorher und nachher

Vor der Vorhautverengung und nach der Vorhautbeschneidung

Die Vorteile einer Vorhautbeschneidung

Leidet man zum Beispiel an einer Vorhautverengung – auch Phimose genannt – ist eine Entfernung der Vorhaut kaum zu umzugehen. Schließlich kann eine Phimose nicht nur beim Geschlechtsverkehr zu Komplikationen führen, sondern auch das Entleeren der Blase kann sich äußerst problematisch gestalten. Abgesehen davon kann eine Vorhautbeschneidung Entzündungen und anderen Erkrankungen der Vorhaut vorbeugen, da die Intimpflege ohne Vorhaut sehr viel einfacher durchzuführen ist.

Sich der Risiken bewusst sein

Zunächst einmal muss man sich darüber im Klaren sein, dass auch eine solche Wunde eine gewisse Zeit benötigt, um heilen zu können. Am Anfang kann beispielsweise kratzige Unterwäsche äußerst unangenehm werden. Doch je mehr die Wunde heilt, umso weniger Schmerzen wird man spüren – bis sie letztendlich ganz verschwinden. In der Regel dauert dies zwei bis drei Wochen. Einige Männer schrecken vor einer Vorhautbeschneidung zurück, aus Angst davor, dass die Eichel nach dem Eingriff nicht mehr so empfindsam sein könnte. Dies muss aber nicht zwingend der Fall sein. Trotzdem sollte man sich im Voraus ganz genau überlegen, ob man eine Vorhautbeschneidung durchführen lassen möchte oder nicht – sollte sie nicht etwa aus medizinischen Gründen notwendig sein.